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Die welt als wille und vorstellung
by:In: Die Welt Als Wille Und Vorstellung Leipzig:
F. U. Brockhaus
(1859)
.
Abstract
Die Welt als Wille und Vorstellung 1819 ist das Hauptwerk des deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer 1788-1860. Die zweite Auflage 1844 besteht aus zwei Bänden, wobei bereits der erste Band die Philosophie vollständig darstellt und der zweite Band als Vertiefung eben derselben verstanden werden kann. Fremdsprachige Zitate finden sich relativ häufig und werden in der Regel nichtübersetzt.
Schopenhauer entfaltet in dieser Arbeit ein groß angelegtes System seiner voluntaristischen Metaphysik des Lebens. Diese ist pessimistisch und empirisch wohlbegründet. Er stützt sich unter anderem auf Platon, Berkeley, Hume, Kant und auf die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit, aber auch auf die sog. Upanishaden, einer Sammlung von philosophischen Schriften des Brahmanismus. Das Werk ist insgesamt durch buddhistisches Gedankengut beeinflusst, was zu dem Zeitpunkt ein Novum in der deutschen Philosophie darstellte. Schopenhauer nannte sich selbst den ersten Buddhaisten Europas.
In der Vorrede fordert Schopenhauer den Leser auf, das Buch zweimal zu lesen, da der Anfang des Buches nur durch sein Ende, dieses aber nur durch den Anfang ganz verstanden werden könne. Die Kenntnis der Werke Platons wird vom Autor dringlich empfohlen; die Ideenlehre Platons bildet - in Abwandlung - insbesondere im dritten Teil einen wesentlichen Bestandteil der Philosophie Schopenhauers. Die Kenntnis des Werks Immanuel Kants setzt der Autor hingegen, der damaligen enormen Wertschätzung dieses Philosophen geschuldet, als selbstverständlich voraus.


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