< >
- Ich möchte mich nicht mehr über Dinge aufregen, die fünftklassige Politiker gesagt haben und die eh nie Gesetz werden. Diese ganze Empörungsmaschinerie, di...Ich möchte mich nicht mehr über Dinge aufregen, die fünftklassige Politiker gesagt haben und die eh nie Gesetz werden. Diese ganze Empörungsmaschinerie, die dann aber trotzdem bei Twitter und den ganzen Blogs durchläuft, fand ich einfach zu anstrengend.
- Eine Studie über Frankreichs Banlieue-«Ordnungskräfte» Ein Bild, heisst es, sagt mehr als tausend Worte. Ich hege erhebliche Zweifel an diesem
- In immer mehr Autorenverträgen tauchen Passagen auf, in denen freie Journalisten umfassende Nutzungsrechte abtreten sollen – damit die Verlage die Texte mu...In immer mehr Autorenverträgen tauchen Passagen auf, in denen freie Journalisten umfassende Nutzungsrechte abtreten sollen – damit die Verlage die Texte multimedial verwerten können. Ohne mehr zu zahlen. Hier die sieben wichtigsten Punkte, die Sie über diese Verträge wissen sollten. (Von Matthias Thiele)
- Die Jagd auf unseren Bundespräsidenten wirkt immer bizarrer. Kaum auszudenken, die Antreiber würden so viel Eifer entwickeln, wenn es mal um wirklich Wicht...Die Jagd auf unseren Bundespräsidenten wirkt immer bizarrer. Kaum auszudenken, die Antreiber würden so viel Eifer entwickeln, wenn es mal um wirklich Wichtiges geht.
- Wie der Boulevard sich zum Leitstern aufschwingt, wie Medien und Politik ineinander fließen und was dabei herauskommt, wenn Grenzziehungen, Maßstäbe und Ka...Wie der Boulevard sich zum Leitstern aufschwingt, wie Medien und Politik ineinander fließen und was dabei herauskommt, wenn Grenzziehungen, Maßstäbe und Kategorien verloren gehen. Ein Essay über den deutschen Selbsthass und den Wulff in uns.
- agesschau.de: Gibt es einen Trend, Fiktion und Fakten stärker miteinander zu vermischen? Trägt das Internet mit seinen multimedialen Möglichkeiten dazu bei...agesschau.de: Gibt es einen Trend, Fiktion und Fakten stärker miteinander zu vermischen? Trägt das Internet mit seinen multimedialen Möglichkeiten dazu bei? Grittmann: Es gibt meiner Meinung nach eine Tendenz zur Mischung von Fiktion und Fakten in der Berichterstattung. In einer Krisensituation wird das natürlich noch brisanter: Es gibt viele Spekulationen und man berichtet möglichst sofort. Das Internet forciert solche Entwicklungen, weil es ein schnelles Medium ist. News werden sofort publiziert und die Zeit, in der man prüfen kann, ob etwas überhaupt stimmt und ob die Quelle sicher ist, ist sehr kurz. Dann wird eher anschließend aktualisiert. Ebenso ist das Internet ein sehr bildhungriges Medium, das Filme oder Bildergalerien braucht, um Nutzer zu befriedigen. Wenn dann ein Lücke entsteht, das Ereignis aber sehr relevant ist, kann es dazu kommen, dass man sich mit Animationen behilft.
- [extern] Christian Selz analysierte für seine Abschlussarbeit an der [extern] Hochschule Bremen insgesamt 476 Berichte und Meldungen der Agenturen dpa, AP,...[extern] Christian Selz analysierte für seine Abschlussarbeit an der [extern] Hochschule Bremen insgesamt 476 Berichte und Meldungen der Agenturen dpa, AP, AFP und ddp zu den Protesten gegen den G-8-Gipfel in Heiligendamm. Dabei fand er heraus, dass das "Verhältnis der Agenturen zur Polizei [...] deutlich weniger distanziert [war] als [...] zur Partei der Demonstranten."
- -- Die „Tagesschau“-App ist kostenfrei. Ja, aber ich habe zugesagt: Wenn die Verlage ihre Apps kostenpflichtig anbieten, dann werde ich meine ganze Kraf...-- Die „Tagesschau“-App ist kostenfrei. Ja, aber ich habe zugesagt: Wenn die Verlage ihre Apps kostenpflichtig anbieten, dann werde ich meine ganze Kraft daransetzen, das in der ARD durchzusetzen. -- Die Verleger sind der Ansicht, dass es solche kommerziellen Angebote eines gebührenfinanzierten Marktteilnehmers nicht geben sollte. Gibt es Einigungsmöglichkeiten? Momentan nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat klar entschieden, dass wir unsere Zuschauer auf allen Wegen erreichen dürfen. Nach den Dreistufentests haben wir beim WDR 80 Prozent unserer Online-Inhalte gelöscht. Dieses Verfahren ist den Verlegern unendlich entgegengekommen, wir tun nichts im Internet, was den Markt verzerren könnte. Große amerikanische Konzerne wie Google greifen dagegen mit sehr geschickten Mitteln ab, was wir alle hier in Deutschland, auch die Verlage, mit hohen Kosten ins Netz stellen, bringen es auf ihre Plattformen und verdienen damit Geld. Das kann doch nicht wahr sein. Da müssen wir als Inhalte-Anbieter zu einer Allianz kommen, anstatt uns kleinlich zu streiten. -- Klingt nach einer Initiative, die Sie als neue ARD-Vorsitzende ergreifen möchten. Das ist mir ein großes Anliegen. Und mir ist auch ein sehr ernsthaftes Anliegen, dass die Verlage stark bleiben sollen. Das hört sich vielleicht etwas pathetisch an, aber am Ende geht es dabei um das Überleben der Demokratie. Ich bin mir nicht sicher, was mit der repräsentativen Demokratie in Zukunft passieren wird, auch ausgelöst durch das Internet. Werden es die Leute überhaupt noch akzeptieren, dass die von ihnen gewählten Vertreter für sie entscheiden? Wir haben da als Journalisten ziemlich große Aufgaben.
- Die Boulevard-Presse hatte ein gefundenes Fressen. Der "Blick am Abend" vibrierte vor Empörung über die Rede des iranischen Präsidenten vor der UNO in New ...Die Boulevard-Presse hatte ein gefundenes Fressen. Der "Blick am Abend" vibrierte vor Empörung über die Rede des iranischen Präsidenten vor der UNO in New York. „Der Zeusler von Teheran redete Gift. ... Die US-Regierung habe die Terroranschläge vom 11. September selbst inszeniert." Hat Ahmadinejad das wirklich gesagt?“
- In Zeitungsverlagen wird zu viel darüber nachgedacht, wie man mit Online-Journalismus Geld verdienen kann. Das findet jedenfalls der Medienkritiker Stefan ...In Zeitungsverlagen wird zu viel darüber nachgedacht, wie man mit Online-Journalismus Geld verdienen kann. Das findet jedenfalls der Medienkritiker Stefan Niggemeier. Viel wichtiger sei die umgekehrte Frage, welchen Journalismus man mit diesem Geld finanzieren wolle, sagte Niggemeier auf einer Tagung des Netzwerks Recherche. Er warf den Verlagen vor, sich nicht verändern zu wollen. So stecke hinter vielen Angeboten auf dem iPad die Hoffnung, dass die Leser wie bei gedruckten Zeitungen das ganze Produkt kauften, statt nur den Teil, der sie interessiere. Die Musikindustrie sei mit diesem Geschäftsmodell bereits gescheitert.
- Verändert sich der Journalismus, wenn er aus dem Print- ins elektronische Medium wechselt? Nur die Formenvielfalt wird grösser, und der traditionelle Journ...Verändert sich der Journalismus, wenn er aus dem Print- ins elektronische Medium wechselt? Nur die Formenvielfalt wird grösser, und der traditionelle Journalismus erhält die Chance, seine Stärken wieder vermehrt zu nutzen.
- unter anderem mit Poettker - warum es manche Themen nicht in die Medien schaffen
< >
- Presses de la Fondation Nationale des Sciences Politiques, Paris, (2010)
- Technische Universität München, München, Dissertation, (2007)
- VS, Verl. für Sozialwiss., 1 edition, (2004)
- Medien: Forschung und Wissenschaft Lit, Münster, Berlin, Hamburg u. a., (2002)
- (2003)
- Journal of Media Economics 17(1):19 - 33 (2004)


concept