Abstract

Die Arbeitswelt von heute ist immer noch von einer allgegenwärtigen Un-gleichheit der Geschlechter geprägt. Trotz ihrer steigenden Erwerbsbeteili-gung sind Frauen in vielen Ländern auf dem Arbeitsmarkt immer noch hin-sichtlich Beschäftigungsanteil, Entlohnung und Arbeitsbedingungen benach-teiligt. Ein bedeutender Teil der weiblichen Beschäftigten global verdienen ihren Lebensunterhalt in der informellen Wirtschaft, bspw. als abhängig Er-werbstätige in informellen und formellen Unternehmen, als Selbständige oder selbständige Unternehmer an einer Vielzahl von Arbeitsplätzen (zu Hause, in Geschäften, auf der Straße). Dazu gehören unter anderem Hausangestellte, Bauarbeitende, Straßenhändlerinnen, Müllsammlerinnen, Heimarbeitende und Tagelöhnerinnen. Während die Arbeit in der informellen Wirtschaft unterschiedlichste Formen annehmen kann, sind Frauen meist in den am meisten gefährdeten und am schlechtesten bezahlten Jobs be-schäftigt. Dieses Papier befasst sich mit den Möglichkeiten zur Förderung einer Gleichstellung der Geschlechter, indem Frauen, die in der informellen Wirtschaft arbeiten, gestärkt werden. Untersucht wird, wie sich ihr Leben von einer Situation mit begrenzten Wahlmöglichkeiten in eine Situation mit Entscheidungsräumen in Haushalt und Arbeitsmarkt verwandeln lässt.

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