@zukunftarbeit

Beschäftigte zweiter Klasse? Gute Arbeit auch für Freie. Untersuchung zur sozialen und beruflichen Situation von freien Mitarbeiter*innen bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

. (Januar 2019)

Abstract

Etwa 42.000 Personen arbeiten für ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deut-sche Welle, doch nur gut die Hälfte von ihnen habe eine Festanstellung bei einem der Sender. Rund 19.000 Personen arbeiteten freiberuflich als Repor-ter/innen, Kameraleute, Cutter/innen, Redaktionsassistent/innen und in vie-len weiteren Feldern für die Öffentlich-Rechtlichen. Während die Anliegen der Angestellten von Gewerkschaften vertreten werden, gebe es zur sozia-len Lage der freien Mitarbeiter/innen im Rundfunk bislang keine flächende-ckende Informationslage. Dieses Informationsdefizit mithilfe einer Untersu-chung zu beheben, war das zentrale Anliegen einer Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Linksfraktion im Bundestag. Die Daten zeigten: Auch Freiberufler/innen, die für die Öffentlich-Rechtlichen tätig sind, leben oft prekär. Wer weniger arbeiten dürfe als auskömmlich, wer mit zunehmendem Alter immer weniger Aufträge erhalte, wer als Frau bei gleicher Tätigkeit ein Fünftel Honorar weniger bekomme, habe keine zufriedenstellenden Arbeits-bedingungen, sondern vielfach mit Diskriminierung, Altersarmut, Hartz IV und beruflicher Unsicherheit zu kämpfen.

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