Abstract

Die Digitalisierung werfe fundamentale Fragen auf nach dem Wert der Arbeit und der Position des Menschen in der Arbeitswelt. Das viel beschworene Ende der Arbeitsgesellschaft sorge für Verunsicherung und Abstiegsängste, die bis in die Mittelschicht hineinreichten. Der Arbeitsmarktexperte Holger Bonin und die Wirtschaftshistorikerin Martina Heßler setzen sich in dieser Publikation mit den Folgen des Strukturwandels für den Einzelnen und für die Gesellschaft auseinander. Die Analyse kommt zum Ergebnis: Die digitale Transformation sei keine Revolution und die Arbeitsgesellschaft habe Zu-kunft. Doch der Wandel verlange danach, grundsätzlich über die Bedeutung von Arbeit nachzudenken und eine Neubewertung vorzunehmen. Damit werde der technologische Wandel zu einer Gestaltungsaufgabe und -chance für uns alle.

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