Standortperspektiven in der Automobilzulieferindustrie. Die Situation in Deutschland und Mittelosteuropa unter dem Druck veränderter globaler Wertschöpfungsstrukturen
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(Februar 2019)

Automobilzulieferer gelten als zentrale Akteure nicht nur in Produktions-, sondern auch in Innovationsprozessen. Sie seien nicht nur für einen Löwen-anteil der Wertschöpfung in der Automobilbranche verantwortlich, sondern auch für zentrale Produkt- und Prozessinnovationen. Gemeinsam mit den Automobilherstellern hätten die Zulieferer seit Anfang der 1990er Jahre ei-nen beschleunigten Globalisierungsprozess durchlaufen und Standorte in allen wichtigen Regionen und „Emerging Economies“ aufgebaut. Diese Glo-balisierung der Zulieferer habe sich unter einem erheblichen Druck der Au-tomobilhersteller vollzogen, die erstens von den Zulieferern verlangten, in allen wichtigen Weltmärkten in der Nähe der Automobilfabriken präsent zu sein, und zweitens bei vielen Teilen und Komponenten ein Preisniveau ver-langten, das nur an Niedriglohnstandorten realisierbar sei. Vor diesem Hin-tergrund wird sich hier mit der Entwicklung der Automobilzulieferer befasst, wobei insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen Sicherung der In-novationsfähigkeit und der Globalisierung der Unternehmensstrukturen in den Fokus genommen wird.
  • @zukunftarbeit
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