Incollection,

Social Software und Universitäten: eine kritische Analyse des Status quo

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Medien & Bildung, VS Verlag für Sozialwissenschaften, (2011)
DOI: 10.1007/978-3-531-92082-5_20

Abstract

Im Mai 2008 habe ich an der Universität Hamburg im Rahmen der Ringvorlesung Medienbildung einen Vortrag zum Thema »Communities in der Hochschule« gehalten. Während im Frühling 2008 die meisten Web-2.0-Anwendungen, gerade im Bereich der Hochschule, eher neu waren, Weblogs, Wikis und Social Communities in den Hochschulen gerade in den Kinderschuhen steckten; so sieht dies zumindest auf den ersten Blick im Jahr 2010 ganz anders aus. Mittlerweile werden kollaborati- ve Research Tools und Literaturverwaltung durch Forschende immer mehr genutzt, Datenerhebung via Weblogs und Twitter stellt keine Neuerung mehr dar. Eigentlich doch alles gut — auf den ersten Blick. Doch wie werden diese Möglichkeiten eigentlich an Hochschulen genutzt? Wie haben digitale Technologien, vor allem aber Social Software, bisher Einzug in die Universitäten gehalten — und was hat sich dadurch geändert? Ziel des folgenden Artikels ist es, das Feld der virtuellen Vernetzung und den Community-Aufbau an Universitäten und in der Wissenschaft abzustecken und nachvollziehbar zu machen, wie Kernprozesse an Hochschulen durch Social Software unterstützt werden können.

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