Der leistungsfähigste Flugsimulationsrechner Europas ist am heutigen Dienstag im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig in Betrieb...Der leistungsfähigste Flugsimulationsrechner Europas ist am heutigen Dienstag im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig in Betrieb gegangen. Die Anlage im CASE (Center for Computer Applications in AeroSpace Science and Engineering) diene dazu, schon vor der Fertigstellung von Flugzeugen deren technische, ökonomische und ökologische Eigenschaften virtuell zu testen, erklärte DLR-Vorstandsmitglied Joachim Szodruch. Die Berechnungen sollen unter anderem verlässliche Daten über die Betriebssicherheit oder die erforderlichen Produktionskosten ermitteln. Die Leistung des Systems wird 46 TeraFlop/s angegeben.
CASE wird vom DLR, dem Flugzeughersteller Airbus und dem Land Niedersachsen in Braunschweig gemeinsam betrieben. Sie tragen die Kosten von 30 Millionen Euro für das neue Rechnersystem zu jeweils einem Drittel. Das im Mai 2007 gestartete Projekt soll der Flugsimulation einen Innovationsschub verleihen. "Unsere Aufgabe ist es, Infrastruktur herzustellen. Waren das früher noch Straßen und Schienenwege, so gilt das heute für Forschungs- und Bildungseinrichtungen", erklärte der niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP). Mit der Inbetriebnahme des Großcomputers habe das Land europaweit einen Spitzenplatz in der Luftfahrtforschung übernommen.
(Update:) T-Systems als IT-Partner hat die Superrechner-Hardware geliefert. Die Wahl fiel auf 768 Blade-Server von Sun, die mit jeweils zwei Quad-Core Opterons von AMD bestückt sind und so insgesamt 6144 CPU-Kerne bereitstellen. Zur Vernetzung dient – wie beim Ranger am TACC – ein InfiniBand-Switch von Sun mit 3456 Ports.
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Als Storage-Server kommen Sun Fire X4500 zum Einsatz und im Front-End Sun Fire X4200 M2. 2010 sollen die Compute-Blades im Rahmen eines vereinbarten Refresh-Programms durch schnellere ersetzt werden. Die Kühlung erfolgt über 12 Wasserkühlungseinheiten, die zwischen den Racks mit den Blade-Chassis stehen, und die Abwärme zu zwei redundaten 900-Kilowatt-Rückkühlern transportieren. (pmz/c't)
to OpenSource Staat Technik Uni ökologie by torstenschuenemann on May 14, 2008, 4:55 PM- to Computer Innovation Technik ökologie by torstenschuenemann on May 14, 2008, 3:57 PM
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- to Internet Technik zukunft by torstenschuenemann on May 12, 2008, 1:45 AM
25 Prozent aller europäischen Nutzer sollen bis Ende 2010 die Möglichkeit haben, IPv6 zu nutzen und dabei die meisten ihrer gewohnten Dienste und Inhalte z...25 Prozent aller europäischen Nutzer sollen bis Ende 2010 die Möglichkeit haben, IPv6 zu nutzen und dabei die meisten ihrer gewohnten Dienste und Inhalte zu erhalten. Dieses Ziel setzt die EU-Kommission in einer Mitteilung zum neuen Internetprotokoll und dem Fortschritt des Netzes, die Ende Mai veröffentlicht werden soll. Detlef Eckert von der Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien stellte beim RIPE-Treffen in Berlin die Eckpunkte der Mitteilung und den damit verbundenen Aktionsplan vor. Die Kommission schließe sich den Forderungen von Organisationen wie den Réseaux IP Européens Network Coordination Centre (RIPE) an, die mit Blick auf die schwindenden IPv4-Adressreserven zum raschen Handeln auffordern.
Vier zentrale Aktionsbereiche stellte Eckert in Berlin vor: Die Kommission will bei den Anbietern von Inhalten, Anwendungen und Diensten für IPv6 werben, öffentliche Ausschreibungen sollen IPv6 zum Standard für alle Produkte und Dienste machen – und dies europaweit, Kampagnen sollen geordnete Übergangsszenarien empfehlen und für die Einbettung von IPv6 in der Lehre sorgen. Schließlich soll ein eigener Dialog zu Sicherheits- und Datenschutzfragen geführt werden.
to EU Internet Technik by torstenschuenemann on May 6, 2008, 9:53 PMDie Gematik, als Projektgesellschaft für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zuständig, hat ein White Paper (PDF-Datei) zur Sicherheit der G...Die Gematik, als Projektgesellschaft für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zuständig, hat ein White Paper (PDF-Datei) zur Sicherheit der Gesundheitskarte veröffentlicht. Auf 34 Seiten schildert dieses Papier die Sicherheitsmechanismen, die beim Zusammenspiel von Arztausweis, Gesundheitskarte und Konnektor technisch zur Verfügung stehen. Ob in der Zukunft Gesundheitsdaten auf diese Art geschützt werden können, wie es der Untertitel behauptet, ist jedoch noch umstritten.
to Bürgergesellschaft Staat Technik Transparenz datenschutz by torstenschuenemann on May 6, 2008, 7:12 PMDas Wirtschaftsberatungsunternehmen McKinsey&Company hat gemeinsam mit dem US-amerikanischen Data-Center-Spezialisten Uptime Institute eine neue Studie zu ...Das Wirtschaftsberatungsunternehmen McKinsey&Company hat gemeinsam mit dem US-amerikanischen Data-Center-Spezialisten Uptime Institute eine neue Studie zu möglichen Effizienzsteigerungen in Rechenzentren von Unternehmen präsentiert. Die Verfasser der Studie "Revolutionizing Data Center Energy Efficiency" (PowerPoint-Präsentation) konzentrieren sich dabei insbesondere auf Möglichkeiten zur Kostenreduzierung beim Betrieb der Rechenzentren und Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen (Greenhouse Gas, GHG).
to Technik zukunft ökologie by torstenschuenemann on May 2, 2008, 8:39 PM- to Internet Technik zukunft ökologie by torstenschuenemann on May 2, 2008, 9:59 AM